Der Tod fährt mit auf Indiens Straßen

Jede Minute findet laut Statistik ein schwerer Verkehrsunfall statt

  • Von Hilmar König, Delhi
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Auf Indiens Straßen stirbt alle vier Minuten ein Mensch. In Delhi werden täglich 400 Millionen Verkehrsdelikte begangen. Nach dem Tod eines Ministers wird nun über Konsequenzen diskutiert.

Indiens Straßen sind tödlich. Nachdem in der vorigen Woche der Minister für ländliche Entwicklung, Gopinath Munde, in Delhi auf dem Weg zum Flughafen bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war, ist nun eine öffentliche Debatte über die Unfälle im Straßenverkehr im Gange. Laut Statistik findet jede Minute ein schwerer Verkehrsunfall in Indien statt, jede vierte Minute einer mit Todesfolge.

Wer auf Indiens Straßen als Tourist schon einmal unterwegs war, der wird das Chaos, die Rücksichtslosigkeit und die Undiszipliniertheiten nicht mehr vergessen. Allein in der Hauptstadt Delhi, so haben Verkehrsexperten hochgerechnet, werden pro Tag 400 Millionen Verkehrsdelikte begangen. Eine unglaubliche Zahl, die aber nur beweist, dass der Hauptgrund für die vielen Unfälle mit häufig tragischem Ausgang nicht technischer Natur ist, sondern menschliches Fehlverhalten. Zehn Prozent der weltweiten Verkehrstoten gehen auf das Konto Indiens.

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