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Die Spur führt nicht sehr weit zurück

Wie der Aberglaube um Freitag, den 13., nach Deutschland kam

  • Von Ralf Höller
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Jeder vierte Deutsche hält Freitag, den 13., für einen Unglückstag. Das ist das Ergebnis einer Allensbach-Umfrage aus dem Jahr 2010. Seitdem hat es keine bundesweiten Erhebungen zu diesem Aberglauben gegeben. Eine Studie des Regensburger Kulturwissenschaftlers Gunther Hirschfelder zum selben Thema ergab, dass selbst im vernunftgesteuerten akademischen Umfeld jeder dritte Befragte dem ominösen Datum eine unheilvolle Bedeutung zumisst.

Doch woher stammt der Aberglaube? Was Deutschland anbetrifft, lässt sich diese Frage nicht eindeutig beantworten. Der Volkskundler Stephan Bachter fand weder in der Augsburger Datenbank »Aufklärung und Magie«, noch in der wissenschaftlichen Literatur einen Anhaltspunkt; auch nicht in benachbarten Fächern: »Die Furcht vor Freitag, dem 13., ist in der Psychologie nie beschrieben worden.« Selbst in der kulturanthropologischen Feldforschung der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ergibt sich kein Beleg...


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