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In Brandenburg, unter Freunden

Voller Respekt hat Wünsdorf an den russischen Truppenabzug vor 20 Jahren erinnert

  • Von Tomas Morgenstern
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Am 11. Juni 1994 begann mit einer Abschiedsparade in Wünsdorf die letzte Phase des russischen Truppenabzugs. 20 Jahre danach beschworen Akteure aus jenen Tagen das damals gewachsene Vertrauen.

Am Ende hätte ein tragischer Zwischenfall beinahe das Festprogramm platzen lassen. Wegen eines schweren Verkehrsunfalls auf der B 96 knapp drei Kilometer vor der Zufahrt zum Bürgerhaus steckten einige der wichtigsten Gäste im Stau. Doch die Initiatoren der Festveranstaltung von der Bücherstadt-Tourismus GmbH hatten auch dieses Problem im Griff, so wurden der russische Botschafter Wladimir Grinin aber auch Matthias Platzeck durch Ortskundige per Handy über Schleichpfade durchs ehemalige Militärgelände gelotst.

Viele Akteure, die ab 1991 den Abzug der gigantischen russischen Streitmacht aus Deutschland - es ging allein um fast 340 000 Soldaten mitsamt ihrer Kampftechnik - mitorganisiert und bis zum erfolgreichen Abschluss im Augst 1994 begleitet hatten, waren der Einladung ins Brandenburgische gefolgt. In das Land, das mehr als die Hälfte der russischen Militäreinrichtungen in Deutschland beherbergte. Veteranen der einstigen Wes...


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