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Alstom-Poker: Siemens mit Beistand von Hitachi

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Tokio. Beim Bietergefecht um den französischen Industriekonzern Alstom steht Siemens ein weiteres japanisches Unternehmen zur Seite: Neben Mitsubishi Heavy Industries (MHI) ist auch die Hitachi-Gruppe an dem geplanten Angebot beteiligt, wie der Chef der Hitachi-Energiesparte, Katsumi Nagasawa, am Donnerstag in Tokio der Finanznachrichtenagentur Bloomberg sagte. Die japanische Wirtschaftszeitung »Nikkei« berichtete über ein Gemeinschaftsunternehmen, an dem sich Mitsubishi zu 65 Prozent und Hitachi zu 35 Prozent beteiligten. Die beiden japanischen Konzerne betreiben bereits seit Jahresbeginn ein Joint-Venture, in das sie ihre Geschäfte unter anderem mit Gas- und Dampfturbinen eingebracht haben. Laut »Nikkei« wollen die beiden Partnerkonzerne die Dampfturbinensparte von Alstom übernehmen. Das Geschäft mit Stromnetzen von Alstom sei dabei nicht Teil der Planung, hieß es. Gespräche zwischen Siemens und Mitsubishi Heavy Industries waren am Mittwoch bekannt geworden. Siemens liefert sich seit Ende April mit dem US-Rivalen General Electric ein Tauziehen um Alstom. Das von Siemens und MHI erwogene Angebot beläuft sich der japanischen Wirtschaftszeitung »Nikkei« zufolge auf umgerechnet 7,2 Milliarden Euro. dpa/nd

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