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Ultrafavoriten

Für Bosniens Trainer ist Argentinien kein Maßstab

  • Von Jens Marx und Maximilian Haupt, Rio de Jainero
  • Lesedauer: 2 Min.

Neymar und Brasilien haben vorgelegt, nun sind Lionel Messi und seine argentinischen Offensiv-Brillierer auf dem Weg zum südamerikanischen Traumfinale gefragt. »Viel Glück all meinen Barça-Teamkollegen, aber versucht zu verhindern, dass ihr gegen uns spielen müsst«, verkündete der Superstar der »Albiceleste« kurz nach dem Anpfiff der Fußball-Weltmeisterschaft - an deren Ende Titel Nummer drei stehen soll. Egal, wer sich in den Weg stellt.

Als erstes soll an diesem Sonntag (Ortszeit 18 Uhr) WM-Neuling Bosnien-Herzegowina im Endspielstadion von Rio de Janeiro die argentinische Offensive zu spüren bekommen. »Ich kann es nicht mehr erwarten, auf dem Feld zu stehen«, schrieb Messi bei »Facebook«. »Wir haben vor niemandem Angst«, meinte auch der argentinischen Medienberichten zufolge künftig für Bayern München spielende Ezequiel Garay.

Brasilien hatte mit Kroatien viel Mühe - und auch die zweite Mannschaft vom Balkan, gespickt mit zahlreichen Bundesligaprofis, wird sich nicht kampflos ergeben. Für Trainer Safet Susic ist Argentinien, gegen die Bosnien bisher zweimal spielte und verlor, in der Gruppe zwar der »Ultrafavorit« , aber auch nicht der Maßstab. »Für uns zählen vor allem die Spiele gegen Nigeria und Iran.« Da müsse man den Einzug ins Achtelfinale klar machen.

Druck verspüren die Bosnier im ersten WM-Fußballspiel ihrer noch jungen Geschichte daher deutlich weniger als die Südamerikaner. »Wir haben im ersten Spiel nicht viel zu verlieren, da ist Argentinien hoher Favorit, glaube ich«, meinte Hoffenheims Sejad Salihovic, der wegen einer im Training erlittenen Oberschenkelverletzung zuletzt nicht voll belastbar war. Eine Niederlage würde im Nachbarland von Auftaktsieger Brasilien in der Tat kaum akzeptiert werden - selbst wenn danach die vermeintlich leichteren Spiele der Gruppe F warten. dpa/nd

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