Europa: Weniger Lebensmittelwarnungen

Viele problematische Produkte kommen aus China

  • Von Grit Gernhardt
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Über ein neues Internetportal des EU-Schnellwarnsystems sollen sich Verbraucher künftig schneller über auffällige oder gefährliche Lebens- und Futtermittel informieren können.

Pferdefleisch in der Lasagne oder Hepatitis-A-Viren im Beerenkuchen - das sind nur die zwei spektakulärsten Lebensmittelskandale, mit denen Europas Verbraucher 2013 zu tun hatten. Insgesamt erhielt das Europäische Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel (Rapid Alert System for Food and Feed - RASFF) im vergangenen Jahr 3205 Meldungen aus den 28 EU-Staaten, Norwegen, Liechtenstein, Island und der Schweiz. Damit sank die Zahl der Meldungen gegenüber 2012 um neun Prozent, wie EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg am Freitag in Brüssel mitteilte. Er erklärte die Abnahme damit, dass die EU andere Länder dazu aufrufe, ihre Produkte vor dem Export nach Europa besser zu kontrollieren.

Das Schnellwarnsystem leitet Warnungen vor auffälligen Lebensmitteln sowie Produktrückrufe von Lebensmitteln und Tierfutter an die Koordinationsstellen in den teilnehmenden Ländern weiter, die gegebenenfalls die...


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