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Burschenschafter schützt Sachsens Verfassung

Dresden. LINKE und Grüne im sächsischen Landtag haben wegen der Mitgliedschaft des sächsischen Verfassungsschutzpräsidenten Gordian Meyer-Plath in einer Burschenschaft Konsequenzen gefordert. Der 45-Jährige hatte in einem Interview der Tageszeitung »taz« gesagt, er sei als sogenannter Alter Herr in der umstrittenen Bonner Burschenschaft Marchia aktiv. Auf die Frage, warum er seine Mitgliedschaft in der Burschenschaft bis dato nicht bekanntgemacht habe, sagte Meyer-Plath: »Für mich ist das eine reine Privatsache.« Die LINKE-Politikerin Kerstin Köditz, die der Parlamentarischen Kontrollkommission für den Verfassungsschutz angehört, hält dagegen personelle Konsequenzen für unerlässlich. Das Innenministerium wies die Forderungen als »völlig überzogen« zurück. dpa/nd

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