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Die Vernunft verlässt die Erde

»Begegnungen von Dada bis heute« - eine essayistische Retrospektive für Hans Richter im Martin-Gropius-Bau

  • Von Anita Wünschmann
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Hans Richter (1888-1976) half der Kunstbewegung Dada zum Durchbruch. »Auf der Suche nach Unbekannten brach man aus rationalen Verhältnissen aus«, schrieb er in seinem späteren Buch »Dada - Kunst und Antikunst«, (1964). Er gilt als Mitbegründer des »absoluten Films«, jener Kunstfilme, deren Gegenstand das Ungegenständliche, eine universelle, aus der Musikalität gewonnene Sprache ist (»Rhythmus 21«). Er positionierte sich mit konstruktiven und narrativen Rollenbildern, die als »Ikonen der Kunstgeschichte« gelten.

Es gibt also, so ahnt man schon, nicht den Richter in der Schau im Martin-Gropius-Bau. Aus dem chronologisch/thematisch in zehn Kabinetten aufbereiteten Œuvre von etwa 150 Werken aus einem siebzig Jahre währenden Kunstschaffen bleiben die frühen konstruktivistischen Siebdrucke »Rhythmus 23« oder »Fuge 23« ob ihrer utopischen Wirkungsabsicht im Gedächtnis, die roten Quadrate und Lineaturen, die Kamm- oder Bogenformen, di...


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