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Nicht ganz allein in Berlin

Volksbühnen-Filmgespräch

  • Von Caroline M. Buck
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Dass Familie Badea in Berlin landete, war reiner Zufall. Eigentlich hatte man an Bulgarien gedacht, als die Wirtschaftsmigration aus dem heimischen Rumänien geplant wurde. Aber Sofia? Der Name gefiel nicht, Bulgarien wurde verworfen. Von Berlin hatte man gehört, auch wenn weder Carmen noch George Badea so recht wussten, wo das liegt. Im Reisebüro bot man ihnen Flug- oder Zugtickets an - und lachte sie aus, weil sie sich nicht auskannten. Die Badeas entschieden sich für den billigeren Bus.

Ihren älteren Sohn, den aufgeweckten Daniel, hatten sie mitgenommen, zwei jüngere Kinder blieben erst mal bei der Großmutter in Rumänien. In Berlin lebte man im Hotel, dann in einem Wäldchen beim Busbahnhof, als das Geld knapp wurde. Schließlich fanden die Badeas prekären Unterschlupf in einer halbverfallenen Gartenlaube. Und hatten Glück: eine Passantin mit Hund wurde auf die Familie aufmerksam, brachte Lebensmittel und kleine Geldgeschenk...


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