Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Abriss von Schweriner Lenin gefordert

Landesbeauftragte Drescher: Diese Person muss man nicht mit einem Denkmal ehren / Umstrittene Verhüllungsaktion zum Gedenken an 17. Juni / Linksfraktion: Aufstand von 1953 ist Mahnung

Schwerin. Die geplante Verhüllung des Schweriner Lenin-Denkmals am Dienstag hat die Diskussion über die Zukunft des Bronze-Standbildes wieder in Gang gebracht. Die Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Anne Drescher, forderte den Abriss des Denkmals im Plattenbaugebiet Großer Dreesch. Es ist eines der letzten noch vorhandenen Lenin-Denkmäler im Osten Deutschlands. Lenin habe seine Ideologie mit Terror durchgesetzt, sagte Drescher zum 17. Juni, dem 61. Jahrestag des Aufstandes in der DDR. »Diese Person muss man nicht mit einem Denkmal ehren.«

Am Nachmittag will der einstige DDR-Bürgerrechtler Alexander Bauersfeld, der heute in Hannover lebt, den Kopf des Standbildes verhüllen und so an den 17. Juni 1953 erinnern. Um die Verhüllungsaktion hatte es zuvor Wirbel gegeben. Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (Linke) verbot vergangene Wo...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.