Strommarkt mit neuem Design

Stadtwerkeverband VKU fordert Geld für das Bereithalten von Kraftwerksleistung

  • Von Kurt Stenger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Viele Stadtwerke klagen, dass ihre konventionellen Kraftwerke nicht mehr rentabel zu betreiben sind. Das soll die Politik ändern.

Der Ausbau von Windkraft- und Photovoltaikanlagen nimmt trotz Förderkürzungen weiter zu. Allerdings sind diese Zweige der erneuerbaren Energien stark wetterabhängig - an windstillen, dunklen Tagen stehen die Anlagen weitgehend still und konventionelle Kraftwerke müssen vorübergehend einspringen. Deren Betreiber haben jedoch das Problem, dass es sich betriebswirtschaftlich nicht rechnet, wenn die Anlagen häufig stillstehen. Vor allem angesichts der extrem niedrigen Börsenstrompreise. Daher wird über die Schaffung eines Kapazitäts- oder Leistungsmarktes diskutiert. Sprich: Kraftwerksbetreiber werden schon für die Bereithaltung von Stromkapazitäten bezahlt. Dafür macht sich besonders der Verband der Kommunalen Unternehmen (VKU) stark.

»Wir brauchen jetzt einen verlässlichen Ordnungsrahmen für einen diskriminierungsfreien, dezentralen Leistungsmarkt«, sagt VKU-Vizepräsident Andreas Feicht. Zwar gebe es derzeit Überkapazitäten bei ...


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