Mathias Schulze 19.06.2014 / Kultur

Alte Bausubstanz, neue Liebe

Doku zeigt alte und neue Nutzung verlassener Fabrikstätten in Leipzig

Mit dem Zusammenbruch der DDR und den wirtschaftlichen Verwerfungen nach 1990 haben sich die Städte im Osten Deutschlands zu einem widersprüchlichen Ensemble entwickelt: Auf der einen Seite renovierte Innenstädte, auf der anderen Seite sind Bauwerke hinterlassen worden, die seit mehr als 20 Jahren leer stehen und auf Abriss oder Neunutzung warten. 2011 startete der Regisseur Enno Seifried ein Projekt mit dem ehrgeizigen Ziel, den Prozess des Verfalls und des Wiederaufbaus filmisch zu dokumentieren. Zwei Teile sind bislang entstanden, jetzt feierte der dritte Teil der Dokumentation »Geschichten hinter vergessenen Mauern - Lost Places Storys aus Leipzig« Premiere. Der gebürtige Leipziger suchte auch diesmal Orte einer alten, untergegangenen Gesellschaft auf: Brikettfabriken, Wasserwerke, aber auch Bunker, Privatwohnungen und Hotels.

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