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Nicht mehr Hochburg der Neonazis

Wissenschaftler bewerten Handlungskonzept »Tolerantes Brandenburg« positiv

  • Von Wilfried Neiße
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Brandenburg konnte den Ruf abstreifen, rechte Hochburg zu sein. Nicht zuletzt das Handlungskonzept »Tolerantes Brandenburg« habe dazu beigetragen, hält eine wissenschaftliche Untersuchung fest.

Eine solide eingespielte Struktur mit dem Herzstück »Tolerantes Brandenburg«, ergänzt durch Koordinierungsstellen, mobile Beratungsteams und regionale Arbeitsstäbe hat es vermocht: Der Rechtsextremismus konnte in Brandenburg zurückgedrängt und auch in seinen neuen und veränderten Erscheinungsformen wirkungsvoll abgewehrt werden. Das erklärte am Donnerstag Bildungsministerin Martina Münch (SPD). Das bewähre sich derzeit bei der Aufgabe, Flüchtlingsheime zu schaffen, setzte sie hinzu.

Das Ministerium hatte das Handlungskonzept »Tolerantes Brandenburg« durch Wissenschaftler der Universität Potsdam begutachten lassen. Professor Wilfried Schuberth lobte an der Koordinierungsstelle »Tolerantes Brandenburg« die hohe Kompetenz der Mitarbeiter, die klare Arbeitsteilung, die Aktivitäten und die Rolle als Ansprechpartner, was alles enorm wichtig sei. Es werde »nicht wie früher weggeschaut«, wenn sich vor Ort Rechtsextremismus rege. Aller...


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