Berlin: SPD nimmt Hindenburg in Schutz

Linkspartei beantragt Streichung der Ehrenbürgerschaft für Hitler-Wegbereiter / Hitzige Debatte im Abgeordnetenhaus / Opposition kritisiert »Geschichtsklitterung« der Regierungsfraktionen

Berlin. Im Abgeordnetenhaus von Berlin haben Vertreter von CDU und SPD die Ehrenbürgerschaft des deutschen Generalfeldmarschalls und Politikers Paul von Hindenburg verteidigt. Die Linksfraktion hatte beantragt, »diesen Militaristen und Wegbereiter Hitlers aus der Galerie derer zu entfernen, auf die Berlin stolz sein kann«. Hindenburg hatte 1933 Verordnungen und Gesetze unterzeichnet, »die den Reichstag entmachteten, die Grundrechte aufhoben und Hitlers Herrschaft legitimierten«, heißt es in dem Antrag der Linken. Die Aberkennung seiner Ehrenbürgerschaft in Berlin sei 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges »überfällig«, auch Städte wie Dortmund, Köln, Halle, Leipzig, München und Stuttgart hätten dies inzwischen getan.

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