Jonas Pentzien 20.06.2014 / Berlin / Brandenburg

Cuvry-Favela in Berlin vor dem Ende

Polizei prüft Räumung / Senat und Bezirk uneinig über Zuständigkeiten für Elendsquartier

Seit 2012 wird die Cuvry-Brache in Berlin-Kreuzberg von Aktivisten, Aussteigern und Obdachlosen besetzt. Investor Artur Süsskind will dort Wohnungen und Büros entstehen lassen. Jetzt soll bald geräumt werden.

»Räumung? Welche Räumung?« fragt der Mann am Eingang der Kreuzberger Cuvry-Brache. Er möchte gerne »Prinz« genannt werden. »Das hören wir hier doch jedes Jahr.« Sein Desinteresse ist nachvollziehbar: Seitdem das Grundstück im Jahr 2012 im Zuge der Proteste gegen das »BMW Guggenheim Lab« von Aktivisten, Freaks und Obdachlosen besetzt wurde, geisterte das Gespenst der Räumung nur allzu oft durch die Medien. Passiert ist bisher nichts. Jetzt scheint aber nicht alles wie immer zu sein. Diesen Sommer ist vielleicht wirklich Schluss mit der Kreuzberger Favela.

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