Teersandöl ohne US-Umweg

Kanada will Pipeline zum Pazifik bauen / Anwohner und Umweltschützer protestieren

Kanadas Regierung hat den Bau einer Pipeline genehmigt, um mehr Öl aus dem besonders klimaschädlichen Teersandabbau in alle Welt zu exportieren.

Kanada möchte künftig mehr Öl aus sogenannten Teersanden gewinnen. Um den Absatz des Öls zu gewährleisten, genehmigte Kanadas Regierung nun den Bau einer Pipeline aus der Provinz Alberta an die kanadische Westküste von British Columbia. Vorausgegangen war ein jahrelanger Streit zwischen Ölindustrie, Umweltschützern und Mitgliedern indigener Gemeinschaften, die den Bau der Pipeline mehrheitlich ablehnen.

Bei Teer- oder Ölsanden handelt es sich um ölhaltiges Bitumen, das nicht in flüssiger Form vorliegt. Um daraus Öl zu gewinnen, muss das Material zunächst in riesigen Tagebauen abgebaut werden. Große Landstriche in der kanadischen Region Saskatchewan sind diesen bereits zum Opfer gefallen. Doch das größte Problem des Teersandabbaus sind die Treibhausgasemissionen: Um aus dem festen Bitumen Rohöl herzustellen, sind große Energiemengen notwendig. Im Vergleich zu konventionellem Öl ist Teersandöl um ein vielfaches klimaschädlicher.

...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: