Verlage beschweren sich beim Bundeskartellamt über Google

Als Fast-Monopolist missbrauche der Internetkonzern seine Marktmacht

Die zwölf Google-kritischen deutschen Verlage wenden sich nun auch an das Bundeskartellamt. Eine Offerte des Suchmaschinenbetreibers aus dem vergangenen Sommer klang in den Ohren der Verleger wie eine widerrechtliche Drohung.

Hannover/Berlin. Zwölf Verlage in Deutschland verlangen von Google Geld für die Online-Darstellung ihrer Inhalte - und erhöhen jetzt den Druck auf den Internetkonzern. Zusammen mit der Verwertungsgesellschaft VG Media habe man Beschwerde beim Bundeskartellamt eingelegt, teilte die Madsack Mediengruppe am Dienstag in Hannover mit. Zu den Gesellschaftern der VG Media gehören neben Madsack unter anderem der Axel Springer Verlag, Burda, Funke und M. DuMont Schauberg.

Der Konzern habe im vergangenen Sommer die Verlage schriftlich aufgefordert, auf die Durchsetzung des Leistungsschutzrechtes ganz zu verzichten und zu erklären, keine Vergütungsansprüche gegen Google geltend zu machen. »Andernfalls würde Google, als deutschland- und weltweit größter Betreiber von Suchmaschinen, unsere digitalen verlegerischen Angebote auslisten«, erklärte Thomas Düffert, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung Madsack Mediengruppe. Damit missbrauche ...

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