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SPD-Ministerin wirft CDU-Kabinettskollegen fehlenden Anstand vor

Erfurt. Thüringens SPD-Spitzenkandidatin Heike Taubert (SPD) hat ihren Kabinettskollegen und Staatskanzleiminister Jürgen Gnauck (CDU) wegen neuer Vorwürfe scharf kritisiert. »Gnauck fehlt es offensichtlich an Anstand«, sagte Taubert der »Thüringer Allgemeinen«. Ein Minister dürfe »sich nicht ständig in rechtlichen Grauzonen bewegen«, fügte die Sozialministerin hinzu. Gnauck war zuvor vorgeworfen worden, seine Tätigkeiten als Minister und Anwalt nicht deutlich genug getrennt zu haben. Der Zeitung zufolge hatte er Briefe mit dem Hinweis auf beide Tätigkeiten verschickt. Ein Mühlhäuser Anwalt hatte Gnauck eine Abmahnung geschickt und von ihm eine Unterlassungserklärung verlangt. Der Minister war zuletzt wegen gewährter Beihilfen für medizinische Behandlungen und der umstrittenen Beschäftigung einer Sekretärin in die Kritik geraten. Dies diskreditiere die Politik insgesamt, sagte Taubert und griff auch Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) an. Eine Mannschaftsführerin könne »nicht von der Tribüne aus zusehen, wie ihre Mannschaftsmitglieder auf dem Platz rumholzen«. dpa/nd

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