Martin Kröger 26.06.2014 / Berlin / Brandenburg

Bezirk und Polizei sperren Presse aus Schule aus

Flüchtlinge bekräftigen Forderungen via Internet-Schaltung / Dutzende Asylsuchende weiter auf Dach verschanzt

Der Konflikt um die von Flüchtlingen besetzte Schule in Kreuzberg setzte sich auch am Mittwoch fort. Zähe Verhandlungen zwischen Bezirk und Flüchtlingen über deren Forderungen bestimmten den Tag.

Für zehn Uhr am Morgen hatten die verbliebenen Flüchtlinge am Mittwoch zu einer Pressekonferenz in die besetzte Gerhart-Hauptmann-Schule in Kreuzberg geladen. Doch für viele Medienvertreter gab es kein Durchkommen an den Polizeiabsperrungen rund um die Schule. »Wir haben entschieden, dass keine Presse in die Schule vorgelassen wird«, sagte der Sprecher des Bezirks Friedrichshain-Kreuzbergs, Sascha Langenbach. Im Laufe des Tages schwächte der Bezirk dann allerdings seinen Presseboykott etwas ab. Sollten die noch auf dem Dach verschanzten Flüchtlinge herunterkommen, würde eine Pressekonferenz erlaubt, hieß es. Diese Entscheidung unterstützten indes nicht alle Stadträte des Bezirks. Der Sozialstadtrat Knut Mildner-Spindler (LINKE) machte sich für die Presse stark, er wurde aber von Grünen und SPD überstimmt. Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Grüne) war auch am Mittwoch nicht vor Ort, um an den komplizierten Verhandlungen teilzunehmen – sie habe einen anderen »Termin«, sagte der Bezirkssprecher.

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