Olaf Standke 26.06.2014 / Ausland

NATO-Streit um den Treueschwur

Allianz sucht vor Hintergrund der Ukraine-Krise neue Strategie / USA fordern mehr Rüstung

Russland und die Ukraine beschäftigten die NATO-Außenminister auf ihrer Brüssler Tagung über akute Krisenreaktionen hinaus - es geht um das künftige Gesicht des Nordatlantik-Paktes.

Noch wissen die Strategen im NATO-Hauptquartier nicht so richtig, was sie aus dieser Krise machen sollen. Zum einen, so Beobachter, hätten die Entwicklung in der Ukraine und Russlands Vorgehen die Allianz auf dem falschen Fuß erwischt. Zum anderen bietet sich mit der Wiedergeburt des Erzfeindes aus kalten Kriegszeiten eine unverhoffte Legitimationsvorlage für das größte Militärbündnis der Welt. Nicht nur, dass die Außenminister jetzt ihren Beschluss bekräftigt haben, die zivile und militärische Kooperation mit Moskau auszusetzen. Man müsse sich auch langfristig rüsten, um Russlands neuer neue Art der Kriegführung, so Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, Paroli bieten zu können. Die NATO sieht die bestehende Sicherheitsarchitektur in Europa nicht etwa durch das eigene Vorrücken Richtung Osten verschoben, sondern durch Moskaus Politik im Ukraine-Konflikt.

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