Lässt sich die NSA einfach totrüsten?

Ausschussabgeordnete bekamen »Volkshochschulkurs« mit unorthodoxen Ideen für mehr IT-Sicherheit

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

Der sogenannte NSA-Untersuchungsausschuss hatte auf seiner vorletzten Sitzung vor der Sommerpause Experten geladen. Sie erklärten Grundlagen digitaler Spionage und Abwehrmöglichkeiten.

Christian Flisek ist Obmann der SPD im sogenannten NSA-Untersuchungsausschuss und bekannte vor der Donnerstagssitzung: »Heute werde ich mich sehr konzentrieren müssen.« Dass er diese Selbstverständlichkeit so herausstellt, liegt daran, dass er als Jurist herzlich wenig versteht von den technisch-technologischen Möglichkeiten, mit denen es der National Security Agency (NSA) gelingt, die Welt unter ihre digitale Kontrolle zu zwingen.

Das unterscheidet den SPD-Mann nicht von Kollegen im Ausschuss. Allenfalls Konstantin von Notz, den die Grünen als Obmann benannten, mag ein wenig schlauer daher kommen. Zwar handelt seine Dissertation vom evangelischen Kirchenrecht, doch seit ein paar Jahren ist der Grüne aus bürgerrechtlicher Sicht an Netzpolitik interessiert. Und dabei sehr engagiert.

Zum »Volkshochschul-Crashkurs« in Sachen Internetspionage hatte man gestern drei Sachverständige in den Ausschuss gebeten: Professor Michael ...

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