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Jüdische Gemeinde gewährt Flüchtling Asyl

Pinneberg. Ein muslimischer Flüchtling aus Sudan hat in der jüdischen Gemeinde in Pinneberg (Schleswig-Holstein) »Kirchenasyl« erhalten. Weil der 34-jährige Ashraf O. über Ungarn ins niedersächsische Buchholz gekommen sei, wolle der Landkreis ihn nach dem Dublin-III-Abkommen wieder nach Ungarn abschieben, sagte sein Anwalt Dieter Priem am Freitag dem epd. Nach dem Abkommen muss ein Flüchtling in dem europäischen Land das Asylverfahren durchlaufen, in dem er zuerst angekommen ist. Zahlreiche Demonstranten hätten die für diese Woche angekündigte Abschiebung verhindern wollen, sagte Priem. Allerdings sei niemand von den Behörden gekommen, um Ashraf O. abzuholen. epd/nd

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