Wie elitär sind Bremens Privatschulen?

Ein neues Gesetz könnte Wahlkampfthema werden

  • Von Alice Bachmann, Bremen
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Hansestadt Bremen hat keine Bannmeile vor dem Sitz des Landesparlaments, der Bürgerschaft, so dass letzte Woche mehrere Tausend Menschen dort lautstark demonstrieren konnten, während drinnen die Abgeordneten heftig und lange diskutierten. Um schließlich doch das umstrittene Privatschulgesetz zu beschließen. Wie in Bremen üblich, waren Kürzungen der Zuschüsse der Hauptstreitpunkt. Und wie vielerorts spielte ein im Bereich Bildung nicht zu unterschätzender Faktor eine Rolle: der »Elternwille«.

Als vor sieben Jahren Renate Jürgens-Pieper (SPD) in den frisch gewählten rot-grünen Senat geholt wurde - unter anderem zuständig für Bildung - wurden sogleich zwei große Veränderungen auf den Weg gebracht. Die flächendeckende Inklusion und die massenweise Eröffnung von Oberschulen, die die Gymnasien überflüssig machen sollten. Jürgens-Pieper wollte umsteuern: weg von »Innenstadt-Gymnasien« hin zu Oberschulen in den Stadtteilen.

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