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Fasten und Feste

Die »Nächte des Ramadan«

Am Stand der Mondsichel orientiert sich der islamische Kalender. So beginnt die diesjährige Fastenzeit, der Monat Ramadan, am 29. Juni und endet am 30. Juli mit dem großen Freudenfest Eid-el-Fitr. Ausgenommen Jugendliche bis 18 Jahre und Reisende, verzichtet der gläubige Muslim in dieser Zeit von annährend Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang auf die Aufnahme von Speisen und Getränken und meidet ebenso Geschlechtsverkehr und Tabakgenuss. Als »fünfte Säule« im Islam verankert, gilt der Ramadan auch als Zeit der Rückbesinnung, der inneren Einkehr und des Friedens. Das Gefühl, zu einer Gemeinschaft zu gehören, mündet im abendlichen Fastenbruch (Iftar) mit Freunden und Familienmitgliedern und dem Besuch nächtlicher Feste und Kulturveranstaltungen.

Seit 2008 erfreut sich Berlin, die deutschen Stadt mit dem größten muslimischen Bevölkerungsanteil, des Kulturfests »Nächte des Ramadan«. Mit den Jahren stieg die Anzahl der Veranstaltungsorte und der Künstler, und dementsprechend das Publikumsinteresse.

Für die aktuelle Ausgabe der »Nächte des Ramadan« sind noch weitere Veranstaltungsorte dazugekommen. Auch soll im Rahmen der bereits etablierten Konzertreihe der Ramadan-Nächte mit »Women’s Voices« in Berlin lebenden, muslimisch geprägten Künstlerinnen besondere Aufmerksamkeit verschafft werden. Zusätzlich erweitert wird das diesjährige Kulturfest durch den Veranstaltungsblock »... wie im Film. Muslimische Vielfalt in Berlin«, der sowohl Filme als auch soziologisch-politische Diskussionsrunden im Programm hat. So wird etwa bei der Eröffnungsveranstaltung am 29. Juni ab 19.30 Uhr in der Arresalah Moschee (Brunnenstraße 70/71) der ägyptische Film »Crop« gezeigt - über einen Journalisten, der den »Arabischen Frühling« im Krankenhaus »verpasst«.

29.6.-31.7.; www.naechtedesramadan.de

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