Ines Wallrodt 05.07.2014 / Inland

Entspannungsmaßnahme

Vertreter der alten Friedensbewegung ändern ihre Linie und wollen bei den Montagsmahnwachen auftreten

Bislang galt ein Kontaktverbot, nun besucht die alte die neue Friedensbewegung. Ob mehr daraus wird als drei Gastreden, ist offen. Einigen Friedensaktivisten geht aber schon das zu weit.

Wichtige Vertreter der Friedensbewegung wollen in der kommenden Woche bei den umstrittenen Mahnwachen für den Frieden auftreten. Sie beenden damit das bisherige Kontaktverbot zu der selbst ernannten »neuen Friedensbewegung«, die sich vielerorts jeden Montag aus Sorge um die Eskalation in der Ukraine auf der Straße versammelt. »Es ist Zeit, die Fronten aufzuweichen und nicht mehr übereinander, sondern miteinander zu reden«, sagt Reiner Braun, einer der fünf Sprecher der »Kooperation für den Frieden«, gegenüber »nd«. Er soll in Berlin als zweiter auf der Bühne stehen, sei mit den Organisatoren abgesprochen. Mit Lucas Wirl wird ein weiterer Sprecher des Dachverbandes in Köln den Aufschlag machen, die aus der Friedensbewegung stammende LINKE-Bundestagsabgeordnete Kathrin Vogler in Münster. Man werde allerdings nicht im Namen der Kooperation, sondern als Einzelpersonen reden, betont Braun.

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