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Zuspätkommen so teuer wie nie

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Berlin. Die Deutsche Bahn muss für 2013 wegen Verspätungen eine Rekordsumme an ihre Kunden zurückzahlen. Für das vergangene Jahr seien es mehr als 40 Millionen Euro, sagte ein Konzernsprecher der Nachrichtenagentur dpa in Berlin - mehr als je zuvor. Zuerst hatte die »Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung« darüber berichtet.

Es habe insgesamt 1,3 Millionen Anfragen gegeben, davon seien 88 Prozent im Sinne des Kunden entschieden worden, sagte der Sprecher am Samstag. Ein wichtiger Grund für den Anstieg sei ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg vom vergangenen September, wonach die Bahn auch bei Verspätungen durch höhere Gewalt Geld zurückzahlen muss. Dazu zählen beispielsweise Unwetter oder Streiks.

Nach Informationen der Zeitung waren 2013 alle Personenzüge der Bahn unpünktlicher als 2012. Besonders stark betroffen waren demnach der Fernverkehr und die dazu gehörenden ICE-Züge. Der Pünktlichkeitswert dort sei im Jahresdurchschnitt von 79,1 auf 73,9 Prozent gesunken. Insgesamt - also mit Regional- und S-Bahnen - sei der Wert von 94,6 auf 94,1 Prozent gesunken, berichtete der Konzernsprecher.

»Das Bahnjahr 2013 war geprägt von vielen heftigen Unwettern, von hochwasserbedingten Streckensperrungen über fünf Monate, von unpassierbaren Strecken im Ruhrgebiet und durch die notorisch kriminellen Eingriffe in den Bahnverkehr wie Kabelklau«, hieß es nach Angaben des Blattes bei der Bahn. dpa/nd

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