Verheddert in den Tiefen des Meeres

Verlorene Fischernetze sind nicht nur in der Ostsee eine Gefahr für Tiere und Umwelt

  • Von Martina Rathke
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Aus den Augen, aus dem Sinn: Jedes Jahr verlieren Fischer Netze in der Ostsee. Als Geisternetze verschärfen sie das Müllproblem im Meer. Vor Rügen haben Forscher die Situation dokumentiert.

Sie sind mit Muscheln und Algen bewachsen und liegen wie ein Schleier über Wracks, verlorenen Ankern oder großen Steinen am Meeresgrund - Fischernetze, die in den vergangenen Jahrzehnten verloren gegangen sind. »Seit 60 Jahren wird auf den Meeren mit Kunststoffnetzen gefischt«, sagt der Vorsitzende des Vereins Archaeomare, Thomas Förster. »Anders als ihre Vorgänger verrotten die Nylon-Netze nicht und haben sich über die Jahrzehnte an Hindernissen gesammelt.«

Im vergangenen Jahr haben Taucher des Vereins zusammen mit dem Deutschen Meeresmuseum und dem Umweltverband WWF 28 Wracks um Rügen angetaucht. Die Tauchgänge waren eine Stichprobe mit alarmierendem Ergebnis: »An allen angetauchten Wracks hatten sich Netze verfangen«, sagt Förster, der hauptamtlich am Deutschen Meeresmuseum Stralsund arbeitet. Die Meeresbiologen vermuten, dass die Situation in anderen stark befischten Regionen der Ostsee nicht grundsätzlich anders ist als u...

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