Auf dem Weg nach Donezk

Von Verhandlungen keine Rede mehr

  • Von Klaus Joachim Herrmann
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Einen Sieg über die prorussischen Milizen feierte das offizielle Kiew am Wochenende. Jetzt gerät die Millionenstadt Donezk ins Visier.

Mehrere Explosionen wurden am Sonntag aus den ostukrainischen Großstädten Donezk und Lugansk gemeldet. Die mit 1,1 Millionen Einwohnern fünftgrößte Stadt der Ukraine geriet ebenso wie das knapp 440 000 Einwohner zählende Lugansk in das Zentrum der militärischen Auseinandersetzungen zwischen der Zentralmacht in Kiew und prorussischen Milizen.

Die ukrainische Armee hatte am Sonnabend die lange hart umkämpfte Stadt Slawjansk erobert und die aufgegebene Ortschaft Kramatorsk besetzt. Die Führung in Kiew nannte die Rückeroberung der beiden Städte »einen der größten Siege« seit Beginn der »Anti-Terror-Operation« Mitte April. »Die Säuberung Slawjansks von den Unmenschen hat überragende symbolische Bedeutung«, zitierte dpa den triumphierenden Präsidenten Petro Poroschenko. Der Kampf gegen die »Terroristen« gehe weiter.

Die Aufständischen räumten keine Niederlage ein. Sie hätten lediglich zum Schutz der Zivilbevölkerung die Stellu...

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