Präsident auf Lebenszeit?

Seit Jahren sucht man einen Nachfolger als BKA-Chef, doch wird sich der Edathy-Untersuchungsausschuss wohl weiter an Ziercke halten müssen

  • Von Richard Claus
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Nach monatelangen Vorbereitungen nimmt der Untersuchungsausschuss zur Kinderpornografie-Affäre um den SPD-Politiker Sebastian Edathy die Arbeit auf. Eine Hauptrolle spielt auch das BKA.

Ende vergangener Woche kamen die Mitglieder des 2. Untersuchungsausschusses zusammen, um noch vor der Bundestagssommerpause die Arbeitsfähigkeit herzustellen. Man fasste 16 Beweisbeschlüsse, die vor allem Aktenanforderungen betreffen. Es besteht also kein Mangel an Lesestoff während der kommenden sitzungsfreien Wochen. Danach werden Zeugen aufgerufen. Einer heißt mit Sicherheit Jörg Ziercke und ist Chef des Bundeskriminalamtes. Dieser ist nicht unwesentlich an der noch immer währenden höchst mangelhaften Aufklärung des Falles Sebastian Edathy beteiligt. Unklar ist beispielsweise, warum den Vorwürfen gegen den SPD-Innenpolitiker nicht früher nachgegangen worden ist. Schon im Herbst 2011 hatten kanadische Fahnder dem BKA eine Liste mit Beziehern von mutmaßlich kinderpornografischem Material übergeben. Der Name Edathy taucht darin auf. Doch erst im Oktober 2013 ermittelten deutsche Fahnder gegen ihn. BKA-Chef Ziercke informierte zunäch...

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