Abtauchen in die Unterwelt

Wasserbetriebe präsentierten längsten Berliner Abwasserkanal

  • Von Nicolas Šustr
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Hunderte Berliner konnten am Wochenende in Prenzlauer Berg einen hundert Jahre alten Regenwasserkanal besichtigen.

»Ist das nicht gefährlich, wenn es jetzt anfängt zu regnen?« fragt eine Dame. Ein Gedanke, der nicht ganz von der Hand zu weisen ist, schließlich laden die Wasserbetriebe an diesem Samstag zum Tag des offenen Kanals und damit zur Besichtigung des Regenüberlaufkanals an der Greifswalder Straße in Prenzlauer Berg. Bis zu 25 000 Liter Wasser pro Sekunde rauschen durch die drei Meter hohe und vier Meter breite Ziegelröhre, wenn so viel Wasser vom Himmel fällt, dass die normale Kanalisation die Mengen nicht mehr bewältigen kann. 20 bis 40 Mal pro Jahr geschieht das in Berlin. »Erstens muss es schon sehr viel regnen, und zweitens haben wir dann immer noch genug Zeit, wieder auszusteigen«, beruhigt ein Mitarbeiter der Wasserbetriebe die Dame.

Nun kann sich die Besucherin den viel konkreteren Hürden der Besichtigung widmen, nämlich Gummistiefel zu sichern. Die Wasserbetriebe hatten den Andrang wohl etwas unterschätzt. Es wird hektisch...

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