Werbung

Zu wenig Ferienjobs

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Für Schüler, die in diesem Sommer eine bezahlte Arbeit suchen, ist das Angebot zu klein. Der Betreiber des Internet-Portals schuelerjobs.de, Sascha Ropertz, sagte der Nachrichtenagentur dpa, zu Beginn der Ferienzeit habe sich die Zahl der Jobsuchenden verdoppelt, während die Zahl der Inserate nur leicht gestiegen sei. Sprecher der Bundesagentur für Arbeit in Berlin, Uwe Mählmann, bestätigte: «Es gibt einen Run auf Ferienjobs». Offizielle Zahlen zu den Arbeitsangeboten speziell für Schüler gibt es nicht.

Als eines von wenigen großen Industrieunternehmen in Berlin beschäftigt Daimler Schüler in den Sommerferien, die am 10. Juli beginnen. Für dieses Jahr seien alle Plätze vergeben, sagt Sprecherin Dominique Albrecht. 170 Schüler und Studenten seien in diesen Ferien in allen Bereichen des Unternehmens beschäftigt. Viele Schüler seien Kinder von Mitarbeitern, es gebe aber auch Externe.

Beliebt sind auch Jobs in der Gastronomie. Christian Hennig betreibt in Berlin drei Eisläden und beschäftigt rund zehn Schüler. Er sucht aber keine Ferienjobber, sondern Saisonkräfte, die kontinuierlich von März bis September arbeiten. «Werbung für den Job müssen wir nicht machen», sagt er. Die Schüler kämen in der Regel aus der Nachbarschaft oder seien Bekannte von ehemaligen Mitarbeitern. Mählmann bestätigt: «Ferienjobs bekommt man in erster Linie über Eltern, Freunde und Bekannte.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!