Auf der Spur einer Erdgaspipeline

Das Projekt South Stream und die Ursachen der jüngsten bulgarischen Krise

  • Von Tina Schiwatschewa, Sofia
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In Sofia rief Russlands Außenminister die EU-Kommission am Montag zu neuen Beratungen über das South-Stream-Projekt auf. Eben dieses Projekt steht im Hintergrund der Regierungskrise in Bulgarien.

Resultat der jüngsten politischen Krise in Bulgarien sind die für den 6. August geplante Ernennung einer »technischen« Übergangsregierung und die vorgezogenen Parlamentswahlen am 5. Oktober. Um zu verstehen, wie es dazu kam, muss man auch einer Spur folgen, die bei näherem Hinsehen dem Verlauf der Gaspipeline South Stream verdächtig nahe kommt.

Die ökonomischen Spannungen, die diese letzte Krise hervorgerufen haben, wurzeln in den Problemen der bulgarischen Korporativen Handelsbank (KTB), über die fast alle bulgarischen Energiekonzerne ihre Geschäfte abwickeln - und bei der sie ihre Gewinne lagern. Ende 2013 verfügte Bulgariens fünftgrößte Bank über Aktiva im Wert von 3,35 Milliarden Euro. Während andere bulgarische Banken Probleme hatten zu überleben, machte KTB seit 2009 dank der privilegierten Geschäftsbeziehungen satte Gewinne.

Bis zum 20. Juni dieses Jahres. An diesem Tag fror die Bulgarische Nationalbank alle Trans...

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