Marianne Walz 10.07.2014 / Inland

»Erziehung als Zucht«

Im Jubiläumsjahr bearbeitet die Frankfurter Goethe-Universität auch ein düsteres Kapitel ihrer Geschichte

Die Goethe-Universität in Frankfurt am Main wurde vor einhundert Jahren gegründet. Zwölf Jahre davon wurde auch sie zur Stätte braunen Ungeistes. Etliche NS-Akteure setzten ihre Karriere nach 1945 fort.

Die einhundertste Wiederkehr ihrer Gründung 1914 feiert die Frankfurter Goethe-Universität mit zahlreichen akademischen und öffentlichen Veranstaltungen. Lehrende und Studierende beleuchten im historischen Rückblick auch die Zeit zwischen 1933 und 1945, als die Stätte humanistischer Bildung zu einem Zentrum völkisch-menschenfeindlichen Ungeistes pervertierte. Dabei engagiert sich die 2012 gegründete Forschungsstelle NS-Pädagogik unter der Leitung der Professoren Micha Brumlik und Benjamin Ortmeyer für die Aufklärung der Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der Erziehungswissenschaft im NS-Staat und verfolgt die Entwicklungslinien bis in die bundesdeutschen Nachkriegsjahre hinein.

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