Der Mohr ist unschuldig

Anmerkungen zu einem nicht enden wollenden, ahistorischen Streit in Berlin

  • Von Ulrich van der Heyden
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Jüngst hat in Berlin die antirassistische Initiative »Peoples of Colour«, unterstützt von sympathisierenden »weißen« Bürgern, erneut die Umbenennung der Mohrenstraße in Berlins Mitte gefordert. Deren schon vor Jahren mit historisch schiefen Argumenten vorgebrachtes Ansinnen war seinerzeit von den zuständigen demokratischen Gremien der Stadt ad acta gelegt worden. Nunmehr wieder hervorgekramt, wird von jener Gruppe, den politischen Fauxpas nicht erkennend, vorgeschlagen, die Straße mit dem nach ihrer Meinung »kolonialrassistischen« Namen nach Nelson Mandela umzutaufen. Dass es an der Zeit ist, diesem Freiheitskämpfer, Friedensnobelpreisträger und ersten schwarzafrikanischen Präsidenten der Republik Südafrika in der deutschen Hauptstadt zu ehren, ist unstrittig. Dafür fände sich aber gewiss eine andere Straße, etwa eine nach einem kaiserlichen General benannte.

Die Protestierenden meinen, das Wort »Mohr« sei rassistisch und glei...

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