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90 Prozent der Bewerber an Realschulen abgelehnt

München. Die Startchancen für junge Realschul- und Gymnasiallehrer in Bayern sind in diesem Jahr ausgesprochen schlecht: An den Realschulen in Bayern werden mehr als 90 Prozent der Bewerber abgelehnt. Lediglich 230 von 2500 Nachwuchspädagogen erhalten eine Stelle, wie die Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag erfuhr. An den Gymnasien werden knapp 80 Prozent der 2700 Bewerber abgelehnt. Das geht aus der Antwort des Kultusministeriums auf eine Anfrage der Landtags-SPD hervor. SPD-Bildungsexperte Martin Güll stellte der Staatsregierung die Note sechs in der Lehrerversorgung aus. Den gegenteiligen Trend gibt es an den Förderschulen: Es fehlen Pädagogen, auf 470 freie Stellen kommen bislang nur 280 Bewerber. dpa/nd

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