Werbung

Uni-Rektorat seit vier Tagen besetzt

16 000 Menschen fordern Erhalt des Instituts für Theaterwissenschaften in Leipzig

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Seit Montag haben Studenten das Rektorat der Universität Leipzig besetzt - aus Protest gegen Stellenbau und Institutsschließungen. Eine Online-Petition mit Tausenden Unterschriften soll Druck machen.

Leipzig. Im besetzten Rektorat der Universität Leipzig haben Professoren und Studenten am Donnerstag eine Online-Petition für den Erhalt der Theaterwissenschaften übergeben. Mehr als 16 000 Menschen hätten die Petition in den vergangenen Monaten unterschrieben, sagte die Mit-Organisatorin der Studentenproteste, Ina Lutz. Zu den Unterzeichnern zählten prominente Schauspieler wie Anna Loos, Theaterschaffende sowie Autoren und Professoren aus dem In- und Ausland.

Rektorin Beate Schücking habe die Petition entgegengenommen, erklärte Lutz. Sie habe dabei erneut darauf hingewiesen, dass sie die Sparvorgaben des Landes umsetzen müsse. Bis 2020 sollen an der Hochschule mindestens 172 Stellen wegfallen.

Seit Montag hat eine Gruppe von Theaterwissenschaftsstudenten das Rektorat besetzt. Sie protestieren gegen die drohende Schließung ihres Instituts sowie gegen die insgesamt vorgesehenen Kürzungen an der Universität. Die Petition solle am 13. August auch noch dem Landtag in Dresden übergeben werden, sagte Lutz.

Die Besetzung des Rektorats werde auf unbestimmte Zeit fortgesetzt, kündigte sie an. »Es gibt erste Anklänge für Gespräche zwischen den BesetzerInnen und der Rektorin in der nächsten Woche.« Schücking lässt die Besetzer bislang gewähren. Die Studenten setzen auf einen Dialog zur Zukunft des einzigen ostdeutschen Instituts für Theaterwissenschaften. »Es ist noch nicht so fix, wie es aussieht«, sagte Lutz. dpa/nd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen