Streit ums Märchenschloss

Eine Provinzposse steht der Zukunft des geschichtsträchtigen Schlosses Kossenblatt im Weg

Schloss Kossenblatt verharrt im Dornröschenschlaf. Der Besitzer fühlt sich nach dem Kauf übers Ohr gehauen und will sein Geld zurück. Das juristische Tauziehen darum geht weiter.

Der Streit um das geschichtsträchtige Schloss Kossenblatt im Landkreis Oder-Spree steht einer neuen Nutzung der Immobilie im Wege. Nach viermonatiger Pause hat sich am Donnerstag das Landgericht Frankfurt (Oder) erneut mit der alten Preußen-Residenz befasst. Vier Zeugen waren geladen, mit einer raschen Entscheidung war nicht zu rechnen.

Die Schloss Kossenblatt GmbH als Besitzerin will den Kauf rückgängig machen und verlangt den Preis in Höhe von rund 240 000 Euro zurück. In dem Zivilverfahren soll geklärt werden, ob das Anwesen immer zugänglich war oder nicht, die Tore offen oder geschlossen waren. Die Gemeinde Tauche (Oder-Spree), die dem Unternehmen das Schloss verkauft hatte, soll nicht den Zugang zu dem Anwesen ermöglicht haben. Die Gemeinde sieht dies anders.

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