Olympia ist doch gar nicht so schlimm

Der DOSB will das IOC zu Veränderungen bewegen, um selbst mal wieder die Spiele ausrichten zu können

  • Von Oliver Händler
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Mit besserer Kommunikation, weniger Kosten und ein bisschen mehr Offenheit sollen Olympische Spiele den Europäern wieder schmackhaft gemacht werden.

Der Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes zu sein, ist derzeit kein sehr befriedigender Job. Der DOSB will sich seit Jahren erfolgreich um Olympische Spiele in Deutschland bewerben, doch dies scheitert mittlerweile schon an der Akzeptanz in der Bevölkerung - vor allem in dem Teil, den die Spiele direkt betreffen würden. So hatte Michael Vesper im vergangenen Jahr zu beklagen, dass sich die Münchner und die Einwohner einiger Alpengemeinden gegen eine Bewerbung um die Spiele 2022 entschieden. Dass die Berliner oder Hamburger für Sommerspiele 2024 euphorischer wären, ist derzeit auch nicht erkennbar.

Also stellte Vesper in dieser Woche ein Papier vor, das helfen soll, Ängste zu nehmen und Änderungen herbeizuführen. Die 15 Seiten unter dem Titel: »Olympische Agenda 2020 - Die Bewerbungserfahrung« schickten der DOSB und die Nationalen Olympischen Komitees (NOK) Österreichs, Schwedens und der Schweiz an ihren Dachver...


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