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Das Ende der Stunde Null

ZERO Künstler Otto Piene gestorben

Regenbögen, Feuer, Luft und der Himmel - die flüchtige Kunst von Otto Piene kannte keine Grenzen. Nun ist der Mitbegründer der Avantgardegruppe Zero gestorben. Und hinterlässt nicht nur flüchtige Kunst.

Düsseldorf. Otto Piene fackelte Leinwände ab und ließ Blumen aus Feuer entstehen. Sein Pinsel waren Flammen. Er choreographierte »Lichtballette« und schoss Helium-gefüllte Skulpturen in den Himmel. Am Donnerstag starb der weltweit bekannte Mitbegründer der Nachkriegskunstbewegung ZERO, im Alter von 86 Jahren in Berlin.

Dort hatte er erst einen Tag zuvor eine große Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie mit seinen Werken eröffnet. Und Piene hatte eigentlich auch noch viel vor. Er wollte am Samstag seine berühmten Himmelsskulpturen vom Dach der Nationalgalerie aufsteigen lassen. Mitten in den Vorbereitungen starb Piene. Er sei »so glücklich und zufrieden« gewesen, sagten die, die ihn in den letzten Tagen begleitet hatten.

In den großen Museen weltweit hängen heute Pienes Feuerblumen, doch eigentlich passt seine Kunst nicht in geschlossene Räume. Denn sie ist flüchtig, für den Augenblick gemacht. Sein Vorbild, so sagte er...


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