Iraks verhängnisvoller Machtproporz

nd-Gespräch mit Mohammed Jassim al-Laban, Mitglied des Politbüros der IKP

Mohammed Jassim al-Laban ist Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei Iraks. Während seines jüngsten Deutschlandbesuchs auf Einladung der LINKEN beantwortete er Fragen des »nd« zur aktuellen Situation in seinem Heimatland.

Der Führer der Kurdischen Demokratischen Partei in Irak, Massud Barzani, hat erklärt, der irakische Staat sei »fertig«. Er strebe eine schnelle Abspaltung des kurdischen Nordens und ein Unabhängigkeitsreferendum an. Wie steht die Irakische Kommunistische Partei (IKP) zu diesen Bestrebungen?
Obwohl wir das Selbstbestimmungsrecht der Kurden anerkennen und in unserer Geschichte immer dafür eingetreten sind, betrachten wir diesen Schritt als übereilt. Barzani versucht, die Schwäche der Zentralregierung in Bagdad zu nutzen. Wir sind der Meinung, dass die geopolitischen Bedingungen nicht reif sind für einen unabhängigen kurdischen Staat allein in Irakisch-Kurdistan.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: