Hans-Gerd Öfinger 24.07.2014 / Politik

»Es kann jeden treffen«

Zwei Aktivistengruppen wollen bei einer Rad-Tour dazu beitragen, dass Depressionen kein Tabu-Thema mehr sind

Die Mood Tour ist Deutschlands erstes Aktionsprogramm auf Rädern, das einen Beitrag zur Entstigmatisierung der Depression als Erkrankung leisten will. In zwölf Etappen geht es durch die ganze Republik.

»Depression als Krankheit kann jeden treffen«, bringt es Joseph, ein wegen Depression frühverrenteter Religionslehrer aus Hessen, auf den Punkt: »Viele führten ihr Leben lange souverän. Gerade hier ist Depression ein starkes Tabu-Thema, denn Erfolgreiche grenzen sich in der Regel gerne von Schwächeren ab.« In der Arbeitswelt nehme die Angst zu, nicht mehr bestehen zu können und am Ende bei Hartz IV zu landen, so Kraus.

Weil sie für einen offenen Umgang mit der Krankheit Depression eintreten und diese »entstigmatisieren« wollen, radeln derzeit wieder zwei Gruppen von Aktivisten mit jeweils drei Tandems im Rahmen der Mood Tour viele tausend Kilometer durch die Republik. Der englische Begriff »mood« steht dabei für »Stimmung« oder »Gemütsverfassung«. Am Mittwoch gingen Mood-Tour-Akteure im hessischen Marburg im Rahmen eines Infostands der örtlichen Initiative gegen Depression auf Passanten zu. Tief betroffen stimmt sie die Nachri...

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