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Besetzung des Leipziger Rektorats beendet

Proteste gegen Uni-Kürzungen sollen sich stärker gegen Land richten

  • Von Hendrik Lasch, Leipzig
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nach zwölftägiger Besetzung haben protestierende Studenten das Rektorat der Universität Leipzig wieder freigegeben. Verstärkt soll die Kürzungspolitik des Landes angeprangert werden.

Auf einem Schränkchen im Rektorat der Uni Leipzig steht ein Schachspiel. Für die schwarze Dame sieht es nicht gut aus. Sie steht in der Ecke; zwei Bauern bieten spärlichen Schutz. Ein Pfeil auf einem kleinen Zettel erklärt, dass es sich bei der isolierten Figur um Beate Schücking handeln soll. Sie ist die Rektorin der Universität, konnte aber seit zwölf Tagen ihr Büro nicht mehr betreten. So lange hatte eine Gruppe von Studenten die Chefetage der Alma Mater besetzt.

Gestern erklärten die Besetzer noch einmal ihre Motive - unmittelbar, bevor sie ihre Schlafsäcke zusammen rollten und die Protestaktion beendeten. Man sei »an einem Punkt angelangt, an dem der Dialog im Rektorat nicht mehr fortgesetzt werden kann«, sagte eine Sprecherin: »Wir haben getan, was wir tun konnten.« Der Protest soll nun in den fünf Wochen bis zur sächsischen Landtagswahl am 31. August »nach Dresden getragen werden«. In welcher Form das geschehen soll, bl...


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