In Bayern bleiben 30 000 Schüler sitzen

München. Von rund 1,7 Millionen bayerischen Schülern werden etwa 30 000 nicht versetzt. Diese erste Schätzung des Bayerischen Lehrerverbandes (BLLV) bestätigt auch das Kultusministerium in Bayern. Der BLLV fordert, das Sitzenbleiben ganz abzuschaffen. »Nicht nur pädagogisch, sondern auch volkswirtschaftlich ist das ein Wahnsinn,« erklärte BLLV-Präsident Klaus Wenzel. Durch das Sitzenbleiben würden pro Schüler etwa 5000 Euro zusätzliche Kosten anfallen, also 150 Millionen Euro für alle Sitzenbleiber insgesamt. »Für dieses Geld können wir auch zusätzliche Lehrer einstellen«, sagte Wenzel. dpa/nd

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