Russlands »sanfte Aggression« in Lettland

Riga verhängte Einreiseverbot gegen Popstars, fürchtet aber schwere Verluste im Falle von Wirtschaftssanktionen

  • Von Toms Ancitis, Riga
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

In Lettland - wie in den baltischen Nachbarrepubliken - schwillt die antirussische Stimmung an. Aber wenn es um reale wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland geht, werden die Stimmen leiser.

Jurmala ist die größte Kurstadt im ganzen Baltikum. 20 Kilometer von der lettischen Hauptstadt Riga entfernt, war sie schon zur Sowjetzeit nicht nur bei Einheimischen sehr beliebt, sondern auch bei Urlaubern aus Russland. Jeden Sommer kamen viele Moskauer in die staatlichen Sanatorien, um den frischen Kiefernduft zu genießen und in der Ostsee zu baden. Die Zeiten sind vorbei. Staatliche Sanatorien gibt es nicht mehr, stattdessen private Hotels und Resorts. Touristen aus Russland benötigen ein Visum. Und trotzdem ist Jurmala auch heute noch voll von Moskauern.

Besonders in den letzten Jahren stieg die Zahl der Russen rasch, ebenso wie die Zahl der Luxuskarossen und der teuren Restaurants. Denn etliche wohlhabende russische Staatsbürger kaufen in Jurmala Villen, Häuser, Wohnungen. Nicht nur wegen des Ostseestrands. Durch den Erwerb von Immobilien erhalten sie dank des lettischen Investitionsprogramms auch Aufenthaltsgenehmigunge...

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