Uneinigkeit auf beiden Seiten

Waffenstillstand weiter nicht in Sicht

  • Von Oliver Eberhardt, Tel Aviv
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Ereignisse am Wochenende sind verwirrend: Am Samstag hatten beide Seiten zunächst einen humanitären Waffenstillstand vereinbart, an den sich auch beide weitgehend hielten. Dann verlängerte Israels Regierung am Abend die Waffenruhe einseitig um mehrere Stunden. Dies befolgten aber die Essedin al-Kassam-Brigaden nicht. Im Süden Israels heulten die Sirenen. Über der Stadt Aschkelon fing die israelische Raketenabwehr nach Armeeangaben zwei Geschosse ab. Ein Zivilist wurde schwer verletzt. Israel nahm daraufhin seine offensiven Militäroperationen im Gazastreifen wieder auf.

An den 24-stündigen Waffenstillstand, den die Kassam-Brigaden dann am Sonntagmittag verkündete, hielt sich keine der beiden Seiten. Denn bei beiden herrscht mittlerweile offener Dissens: In der israelischen Regierung wird wie zwischen der politischen un...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.