EU verstärkt Sanktionsdruck auf Moskau

Russland sieht Zusammenarbeit bei Terrorbekämpfung gefährdet / Brüssel plant weiteres Paket

  • Von Irina Wolkowa, Moskau
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Wegen der Rolle Russlands im Ukraine-Konflikt hat die EU ranghohe Vertreter der Moskauer Sicherheitsbehörden auf die Sanktionsliste gesetzt.

Das globale Terrorismus-Netzwerk werde jauchzen. Die Sanktionen, die Europa gegen hochrangige russische Geheimdienstler beschloss, würden die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Extremismus und grenzüberschreitender organisierter Kriminalität akut gefährden. Brüssel trage dafür die volle Verantwortung. So reagiert das Moskauer Außenamt und wirft der Europäischen Union Selbstkasteiung vor. Gemeint sind die Sanktionen, die Brüssel am Freitag beschloss. Damit werden Einreisesperren und das Einfrieren von Vermögenswerten in Europa auf weitere 15 Einzelpersonen und 18 Unternehmen in Russland und in dem von prorussischen Separatisten kontrollierten Südosten der Ukraine ausgedehnt.

Schon am Dienstag könnte ein weiteres Paket greifen und ganze Branchen treffen. So will die EU den Handel mit Rüstungsgütern und solchen, die neben zivilem auch militärischen Nutzen haben, sowie den Expor...


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