Nicolas Šustr 31.07.2014 / Berlin

Blaupause für Tempelhofer Feld

Mit einem neuen Beteiligungsverfahren will der Senat die Gemüter beruhigen

Unter der Leitung des BUND soll ein Pflege- und Entwicklungsplan für die Zukunft des Tempelhofer Feldes aufgestellt werden. Die Opposition begrüßt diesen Schritt.

Ob der muslimische Friedhof aufs Feld erweitert wird, ist unklar.

Tilmann Heuser soll es nun richten. »Stadtentwicklung geht nur gemeinsam«, hatte der Berliner Geschäftsführer des Umweltverbandes BUND nach dem gewonnenen Volksentscheid zur Zukunft des Tempelhofer Feldes gesagt. Er war einer der profiliertesten Kritiker der Senatspläne für die Fläche. Sein Verband hatte mit einer Klage sogar die Vorbereitungen für den Bau eines Regenwasserauffangbeckens auf dem Feld gestoppt. Nun soll Heuser das Verfahren koordinieren, in dem ein Pflege- und Entwicklungsplan (PEP) für das Tempelhofer Feld aufgestellt wird.

»Er ist eine gute Wahl. Der BUND hat sich mit seiner sehr sachkundigen, unabhängigen und unbestechlichen Position in der Diskussion Respekt verschafft«, sagt Katrin Lompscher, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der LINKEN im Abgeordnetenhaus. Sie hält die Beschränkung auf den Pflege- und Entwicklungsplan allerdings für zu eng. »Es geht darum, die künftige Nutzung, Aneignung und Bewirtsc...

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