Mohammed Khallouk 01.08.2014 / Kommentare

Springers Integrationshindernis

Mohammed Khallouk über Hetze gegen Muslime in der »Bild« und einen journalistischen Wertekanon, der nicht für alle gilt

Das rechtzeitige Eintreffen der ersten Grußworte von Politik und Kirchen zum diesjährigen Ende des Fastenmonats Ramadan sollte bei den Muslimen das Bewusstsein stärken, endlich als gleichberechtigtes Vollmitglied der deutschen Gesellschaft zu gelten. Doch dieses Zugehörigkeitsgefühl erwies sich auch 2014 von kurzer Dauer. Mit einem nur 106 Worte umfassenden Kommentar ihres stellvertretenden Chefredakteurs Nicolaus Fest sorgte »Bild« am 27. Juli für öffentliche Empörung. Der Sohn des früheren Herausgebers der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« Joachim Fest hatte den Islam pauschal als »Integrationshindernis« bezichtigt. Er rechtfertigte diese Diffamierung mit angeblicher Kriminalitätsneigung muslimischer Jugendlicher, von Muslimen ausgehendem, »importiertem« Rassismus und Antisemitismus sowie einer »totschlagbereiten Verachtung« des Islam für Frauen und Homosexuelle, sichtbar in »Zwangsheiraten, Friedensrichtern und Ehrenmorden«. Aus ...

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