Zankapfel Betreuungsgeld

Bildungsrauschen

  • Von Lena Tietgen
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Als vor Wochenfrist die Ergebnisse der vom Familienministerium unterstützten »Kommunalen Elternbefragungen U3« des Forschungsverbunds Deutsches Jugendinstitut und TU Dortmund durchsickerten, war die Aufregung groß. Das Betreuungsgeld für Kinder zwischen 15 bis 36 Monaten sei »besonders attraktiv für Familien, die eine geringe Erwerbsbeteiligung aufweisen, eher als bildungsfern beschrieben werden können und einen Migrationshintergrund haben«, hieß es. Mittlerweile hat die TU Dortmund zwar klar gestellt, dass es sich bei der Veröffentlichung um eine »nichtautorisierte Vorfassung« des Berichts gehandelt hat, in der zudem noch einige Rechenfehler enthalten waren, doch an der grundsätzlichen Aussage ändere das nichts.

Dieses Ergebnis ist Wasser auf die Mühlen der Kritiker des Betreuungsgeldes, die anstelle das Geld in den Ausbau von Kitas stecken wollen. ...


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