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49 Prozent Spitzensteuer

SPD-Linke offen für Vorschlag aus der Union

Berlin. Vertreter der SPD-Linken haben den Vorstoß des CDU-Arbeitnehmerflügels begrüßt, den Abbau der kalten Progression bei der Einkommensteuer über eine höhere Besteuerung Besserverdienender zu finanzieren. Der stellvertretende Vorsitzende der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft, Christian Bäumler (CDU), müsse nun aber zunächst die Unionsspitzen von seiner Position überzeugen, sagten SPD-Vize Ralf Stegner und der Chef des SPD-Arbeitsnehmerflügels, Klaus Barthel, zu »Handelsblatt Online«.

Bäumler hatte vorgeschlagen, die Abmilderung der kalten Progression durch eine Anhebung des Spitzensteuersatzes von 45 auf 49 Prozent für Einkommen ab 250 000 Euro zu finanzieren. Alternativ kann sich Bäumler auch eine Anhebung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes für Hotelübernachtungen von sieben auf 19 Prozent vorstellen.

Als kalte Progression wird der Effekt bezeichnet, dass ein Arbeitnehmer bei einer Gehaltserhöhung mehr Steuern zahlen muss, die Inflation aber gleichzeitig einen Teil des Lohnanstiegs entwertet. AFP/nd

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